Seit Sommer 2016 kooperieren wir mit dem "Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e.V." (KFIBS). Gegenstand der Kooperation ist die Organisation und Durchführung des "Kölner Lateinamerika-Gesprächskreis", einer halbjährlich stattfindenden Veranstaltung, die Nachwuchswissenschaftlern, die sich mit Lateinamerika auseinandersetzen, die Chance geben soll, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren.



6. (Digitaler) KLAGK„Covid-19 in Lateinamerika: Staatlicher Notfalleinsatz, Migration und vulnerable Bevölkerungsgruppen"

Die Referierenden

 

Cartney Pacheco studierte Jura in Brasilien und arbeitete drei Jahre lang als Referent bei der Staatsanwaltschaft zur Verteidigung der Menschenrechte in São Luís. Seit 2015 lebt er in Deutschland und absolvierte den Master in Friedens- und Konfliktforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Während dieser Zeit engagierte er sich in lokalen Gemeinschaften und unterstützte afrikanische EinwanderInnen, um Sprachbarrieren zu überwinden. Derzeit wohnt er in Berlin und arbeitet als Programme Associate bei der NGO „Democracy Reporting International”, die weltweit Projekte zur Demokratieförderung umsetzt. Sein akademisches und berufliches Interesse besteht darin, die zulässigen Werkzeuge für Basisbewegungen bereitzustellen, um staatliche Institutionen gemäß den Menschenrechtsbestimmungen zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Amanda Luna Tacunan wurde in Huánuco (Peru) geboren und studierte Medizin in Huancayo (Peru). In Deutschland hat sie Gesundheitswesen an der Universität Bielefeld studiert und derzeit studiert sie Medizinpädagogik. Seit 2014 unterstützt sie Projekte für indigene MigrantInnen in Menschenansiedlungen, insbesondere in der Region Huánuco in Kooperation mit anderen Organisationen. Die mit der Gemeinde durchgeführten Projekte konzentrierten sich auf Themen wie etwa „bewaffnete Konflikte“, „Familie“, „Feminizid“ und auch „kulturelle Identität“ im Zusammenhang mit Diskriminierung. Sie arbeitet mit Workshops zu sozialpolitischen Themen und internationalen Beziehungen, in verschiedenen Szenarien und für verschiedene Organisationen. Gegenwärtig leitet sie die lateinamerikanische Quechua-Organisation „Mamamakiya“ und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der RWTH Aachen.

 

María Gabriela Trompetero, geboren 1988 in Caracas (Venezuela), ist Doktorandin im Fach Soziologie an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS). Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Übersetzung und Dolmetschen von der Universidad Central de Venezuela, einen Master-Abschluss in Interamerikanischen Studien von der Universität Bielefeld und schließt derzeit einen Master-Abschluss in Soziologie an derselben Universität ab. Sie hat in verschiedenen akademischen Projekten an der Universität Bielefeld gearbeitet, z.B. in „YMOBILITY“, einem EU-Projekt zur Jugendmobilität in Europa, und im Graduiertenkolleg „Weltpolitik“ als studentische Hilfskraft. In ihrer aktuellen empirischen Forschung untersucht sie, wie der kolumbianische Staat mobile Menschen im Kontext des aktuellen venezolanischen Migrationsphänomens kategorisiert sowie die Auswirkungen dieses Kategorisierungsprozesses. Trompetero ist außerdem Mitglied des Observatoriums für Venezuela der Universidad del Rosario in Bogotá und Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

Zusätzlich zu Trompeteros Studien hat sie verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten bei der Studentenvereinigung für interamerikanische Studierende und bei der venezolanischen gemeinnützigen Organisation in Deutschland „Einheit für Venezuela“ ausgeübt, wo sie verschiedene Aktivitäten zur Unterstützung venezolanischer AsylbewerberInnen und MigrantInnen in Deutschland organisiert. Ihre Interessengebiete sind „Migration und Flüchtlingsregime“, „transnationale Studien“, „Migration und soziale Transformation“ sowie die „menschliche Mobilität in Lateinamerika“.

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Anmeldung 

 

 

Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail an raurne@gmail.com (mit „CC“-Setzung an: thilovogt1992@gmail.com) für die Veranstaltung an. Den Link zur Anmeldung erhalten Sie einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin.

 

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Einverständniserklärung

 

Hier finden Sie die Einverständniserklärung, die wir benötigen, um die Veranstaltung aufzeichnen und später auf unseren Internetseiten und Social-Media-Kanälen zur Verfügung stellen zu können.

 

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Die bisherigen KLAGKs im Überblick

1. KLAGK - Friedensverhandlungen in Kolumbien


Termin

Samstag, 23. Juli 2016

 

Referierende

Danielle Ortiz Mantilla, DAAD-Stipendiatin aus Kolumbien an der Alice Salomon Hochschule Berlin und Absolventin der Universidad Santo Tomás - "Negotiating Peace: Contributions from Effective Reconciliation and Education in Colombia"

 

Florian Volkmer, Friedens- und Konfliktforscher aus Deutschland mit Masterabschluss der Universität Magdeburg - "Konflikttransformation durch 'talking' - Die Friedensverhandlungen im Lichte eines diskursiven Ansatzes"

 



2. KLAGK - Kubas Transformationsprozess


Termin

Samstag, 28. Januar 2017

 

Referierende

Jenny Morín Nenoff, Doktorandin bei Prof. Dr. Michael Zeuske am Historischen Institut der Universität zu Köln - "Der kubanische Transformationsprozess: Umbau des Schiffs auf hoher See"

 

Folien

 

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KLAGK_012017_Morin Nenoff_Kubas Transformationsprozess
Kuba-Vortrag_Morin Nenoff_KLGK_28.01.17.
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3. KLAGK - Migration in Nord- und Südamerika: die Rolle Mexikos


Termin

Donnerstag, 29. Juni 2017

 

Referierende

Lina Dybowski "Geflüchtete und Undokumentierte Migrant_Innen an Mexikos südlicher Grenze 

 

Severin Landfried "Prevention through deterrence: Gescheiterte Grenzpolitik der USA"

 



4. KLAGK - Themenabend Venezuela


Termin

Donnerstag, 6. Juni 2019

 

Referierende

Margarita Cuervo Iglesias zum Thema „Ist Lateinamerika gegen einen Zusammenbruch Venezuelas gewappnet? Die aktuelle Krise als Faktor regionaler Instabilität“

 

Rafael Uribe Neira zum Thema „Venezuela in der Krise: Was folgt nach dem Ende der Maduro-Ära? Innen- und außenpolitische Implikationen“



5. KLAGK - Chile in der Krise: Ursachen und Wirkungen der derzeitigen Unruhen im Land


Termin

Donnerstag, 30. Januar 2020

 

Referierende

Jens Funk Madariaga mit seinem Vortrag "Chile - Ein Land im sozialen Ausnahmezustand" beleuchtet die politischen Ursachen der Krise.

 

Marcos Rodrigo Sánchez López berichtet in seinem Vortrag "Chile despertó - una prespectiva histórica del Movimiento Social" über die historischen Hintergründe.

 

Annika Erpenbeck zeigt in in ihrem Vortrag, wie die chilenische Bevölkerung und KünstlerInnenszene auf die Proteste reagiert und mitgestaltet haben.